Treffpunkt Natur

Treffpunkt Natur - das bin ich und das ist mir wichtig!

Kurzporträt

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Carola Bartelheimer
Steinbruchweg 17
32312 Lübbecke

Tel. 05741 / 9750

E-Mail: C.Bartelheimer@gmx.net


Wie und warum ich Umweltpädagogin geworden bin:

Ich hatte wohl schon immer ein Faible für "Grünzeug" und Natur. Als Gärtnerin war mir dann ziemlich schnell klar, dass die ökologische Wirtschaftsweise für mich stimmiger ist, als die konventionelle. Mein "Ausflug" in die biologisch-dynamische Landwirtschaft hat dann den Wunsch nach mehr Wissen hervorgebracht und mir das Studium Landschaftsentwicklung beschert.

Hier habe ich mich intensiv mit Umweltbildung beschäftigt und bin, nach erfolgreichem Abschluss, diesem Fachbereich treu geblieben. Mir war klar geworden, dass es einer Vermittlung bedarf, zwischen denen, die Naturschutz planen und umsetzen und denjenigen, die sich dadurch eingeschränkt oder sogar bedroht fühlen.

Mit dem Rüstzeug, das mir das Studium Umweltbildungsmanagement lieferte, habe ich schließlich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Seit nunmehr zehn Jahren biete ich umweltpädagogische Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene an.

Mehr denn je bin ich davon überzeugt, dass Umweltbildung wichtig ist. Wenn man nicht gerade einen grünen Beruf hat, dann spielt Natur in unserem Alltag meist nur eine Nebenrolle. Während Kinder früher nach der Schule ganz selbstverständlich (und unkontrolliert) draußen spielen durften, findet Kindheit heute hauptsächlich in geschlossenen Räumen statt. Der direkte Kontakt zur Natur und das erfahrene Wissen über Natur geht schleichend verloren und damit das Bewusstsein über unsere Lebensgrundlage.

Ich versuche mit meiner Arbeit Brücken zu bauen zwischen den Menschen, die wieder mehr Natur(bewusstsein) in ihren Alltag einziehen lassen möchten und der wilden Natur, die uns so viel zu bieten hat.

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Was mir bei meiner Arbeit wichtig ist:

Alle (Bildungs-)Veranstaltungen sind sogenannte "Vertrauensgüter". Das bedeutet, dass die Teilnehmenden eines Kurses oder einer geführten Wanderung die Qualität des Angebots nicht vor der Nutzung, also der Durchführung, prüfen können.

Damit Sie nicht "die Katze im Sack kaufen", lege ich Wert darauf, im Vorfeld der Veranstaltung Interessen und Wünsche der Teilnehmenden zu erfahren. Thematische Inhalte, Vermittlungsmethoden, Zeit und Ort der Durchführung werden gemeinsam festgelegt. Mit meinem gesamten Wissen stimme ich die Veranstaltungen dann möglichst genau auf die Zielgruppe ab.

Während der Aktion kann es vorkommen, dass ich vom geplanten Programm abweiche, weil die Interessen der Teilnehmenden in eine andere Richtung gehen. Darauf einzugehen ist mir wichtig, da eine Veranstaltung immer eine "Koproduktion" zwischen den Teilnehmenden und mir ist.

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Mit meinen Honorar sind folgende Aufgaben und Kosten abgedeckt:

die Vorbereitung der Veranstaltung:
Nach dem Abklären der Inhalte und Wünsche für die Veranstaltung plane ich das Programm. Auf Wunsch schicke ich Ihnen gerne einen Ablaufplan zu. Abhängig vom Thema besorge ich Materialien und stelle Werkzeuge zur Verfügung. Handelt es sich um einen "neuen" Lernort, gehört das Auskundschaften zu den wichtigsten Aufgaben der Vorbereitung: Die Natur vor Ort sollte "Entdecker-Qualitäten" haben und vor allem frei von Gefahrenquellen sein.

die Durchführung der Veranstaltung:
Am Veranstaltungstag erwarte ich Sie am verabredeten Treffpunkt und leite Ihre Gruppe durch das Programm. Meine Fahrtkosten zum Lernort sind innerhalb des Altkreises Lübbecke im Honorar inbegriffen.
Kleine Anmerkung am Rande: Ich freue mich, wenn Sie als Auftraggeber, aktiv das Geschehen mitgestalten. Vor allem bei Veranstaltungen mit Kindern haben reguläre Betreuungspersonen einen wichtigen Vorbildcharakter.

die Nachbereitung der Veranstaltung:
Nach Abschluss der Veranstaltung reinige ich das benutzte Werkzeug und ersetze kaputt- oder verlorengegangenes. Ich mache mir Notizen zum tatsächlichen Ablauf und füge Anmerkungen von Ihnen bzw. der Gruppe bei, so dass ich beim nächsten Auftrag darauf zurückgreifen kann.

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Wie Naturerfahrung die kindliche Entwicklung fördert:

Die nachfolgenden Punkte (es gibt noch mehr) habe ich übernommen aus dem Buch von A. Raith & A. Lude (Startkapital Natur - Wie Naturerfahrung die kindliche Entwicklung fördert. Oekom, München, 2014). Die beiden Autoren haben zig wissenschaftliche Veröffentlichungen gesichtet und Ergebnisse aus vielen Studien zusammengetragen.
  • Regelmäßige Aufenthalte in der Natur verbessern das Wohlbefinden von Kindern. Sie äußern eher positive Gefühle wie Freude und Sorglosigkeit.
  • Kinder mit viel Kontakt zur Natur entwickeln eine positive Selbstwahrnehmung: Sie sind selbstbewusst und vertrauen ihren eigenen Fähigkeiten.
  • In der Natur verbessern sich die Sozialkompetenzen der Kinder nachhaltig: Sie sind freundlicher, kooperativer und kommunizieren besser.
  • Das Spielverhalten von Kindern in der Natur ist vielfältiger, intensiver und kreativer.
  • Kinder die häufig draußen sind, sind weniger krank. Sie bewegen sich mehr, was sich auch positiv auf das Körpergewicht auswirkt.
  • Der Aufenthalt in der Natur fördert die Naturverbundenheit und das Umweltwissen. Die Bereitschaft, sich umweltbewusst zu handeln, wird gefördert.

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Was ich bislang gemacht habe:

  • Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft:
    Umweltbildung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Anleitung von ABM-Kräften bei Landschaftspflegearbeiten:
    Anlage und Pflege von Obstwiesen, Restauration von Trockenmauern, Kopfbaumpflege
  • Konzeption von Erlebnispfaden für die Gemeinde Belm und die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land
  • Leitung des Arbeitsbereichs "Naturpädagogik" im Bildungs- und Begegnungszentrum des Kirchenkreises Unna:
    Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen für Kindergärten, Grundschulklassen und Familien, Fortbildungen für ErzieherInnen und LehrerInnen, Leitung eines Gemüse-Selbst-Ernte-Projektes
  • Referentin für Umweltbildung im "Grünen Klassenzimmer" auf der Landesgartenschau 2008 in Rietberg
  • Lehrtätigkeit im Rahmen der Qualifizierung von Arbeitsuchenden in der Landwirtschaft sowie im Natur- und Umweltschutz (Diakonie Unna)
  • Betreuung des Umweltbildungsprojektes "Wasser, Kunst & coole Köpfe" auf der Landesgartenschau Bad Essen 2010
  • Mitarbeit bei KUBIKUS (kreative Umweltbildung für alle Generationen) in Bad Essen
  • Entwicklung von Konzepten zur Umweltbildung im NABU Besucherzentrum Moorhus in Lübbecke-Gehlenbeck
  • Referentin für Umweltbildung im "Grünen Klassenzimmer" auf der Landesgartenschau 2017 Bad Lippspringe
  • Erstellung der Broschüre "Grüne Ecken mit Kindern entdecken: ein Wegweiser in die Stadtnatur von Bad Oeynhausen", ein von der NRW-Stiftung gefördertes Projekt, das ich gemeinsam mit meiner Kollegin Mirjam-Hanna Voß im Auftrag der AG Natur- und Umweltschutz Bad Oeynhausen e. V. durchgeführt habe

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