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Aufbruch in ein neues Jahr

Die Gewöhnliche Hasel (Corylus avellana) ist ein anspruchsloser Großstrauch. Lange vor dem Laubaustrieb erscheinen die männlichen langen Kätzchen. Als Frühblüher bietet die Pflanze vielen Insekten eine willkommene Pollen-Mahlzeit.

die Kätzchen-Blüten der Hasel verströmen Fröhlichkeit und Aufbruchstimmung

Schon in der Steinzeit schätzten die Menschen die schmack- und nahrhaften Früchte der Haselnuss. Auch lange Zeit danach war die Hasel eine wichtige Nahrungspflanze. Sie galt zudem als heilig und war Sinnbild der Unsterblichkeit und des neu erwachenden Lebens. In manchen Gegenden hält sich bis heute der Aberglaube, dass viele Haselnüsse im Herbst auf viele Geburten im kommenden Jahr hindeuten.

Der Hasel wurden auch magische Fähigkeiten zugesprochen: Wünschelrutengänger nutzten und nutzen vornehmlich Haselholz für ihre Ruten. Im Märchen der Brüder Grimm pflanzt das Aschenputtel eine Haselrute auf das Grab der Mutter. Der Strauch wächst, und dann heißt es weiter: „Aschenputtel ging alle Tage dreimal darunter, weinte und betete, und allemal kam ein weißes Vöglein auf den Baum, und wenn es einen Wunsch aussprach, so warf ihm das Vöglein herab, was es sich gewünscht hatte.“

Achtsam durch den Januar

In Kooperation mit der VHS Lübbecker Land biete ich am 30. Januar 2022 einen Spaziergang durch die Winterlandschaft an: Nach dem Weihnachts- und Silvestertrubel spüren wir der Stimmung in unserem Inneren und der Natur nach. Wir genießen die wohltuende Stille, die Bewegung an der frischen Luft und füllen unseren Energiespeicher mit schönen Augen-Blicken auf.


Ups! Heimatpreis gewonnen (s. Artikel der Neuen Westfälischen unten). Damit habe ich / haben wir nicht gerechnet. Die Freude ist umso größer 🙂