Aktuelles

07. April: Mein Black Turtle-Paket ist angekommen! – Black Turtle ist ein Projekt von Ackerdemia e.V. bei dem es um den Erhalt der Gemüsevielfalt und insbesondere der alten Sorten geht. In der ersten Lieferung sind auch vier Saatkartoffeln enthalten, u.a. die rotschalige „Rosara“ und der „Blaue Schwede“, eine dunkelblaue Kartoffel, die wunderbar „kartoffelig“ schmeckt. Gespannt bin ich auf den Palmkohl und das asiatische Gewürzkraut Shiso.

Als „Gemüseanbau-Anfänger“ wird man sehr ausführlich und regelmäßig per mail mit Pflanz-, Ernte- und Pflegehinweisen unterstützt. Toll finde ich auch, dass Balkon-Gärtner mitmachen können. Man braucht also keinen Garten, nur ein paar Kästen und Eimer und dann kann es losgehen!


06. April: Heute morgen um 6.30 Uhr habe ich noch kurz den Mond gesehen, bevor er dann im Westen untergegangen ist. Das Foto ist nicht so schön geworden, aber man kann erkennen, dass der Mond fast voll ist. In zwei Tagen ist Vollmond 🙂

Und dann kommt hier mein Lieblings-Weizenvollkorn-Brötchen-Rezept: Einfach, schnell und lecker, vorausgesetzt man hat Hefe. Mir geht sie nun aus…

Zutaten: 500 g Weizenvollkornmehl, 30 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe), etwas Salz, gemahlener Kümmel oder Coriander (nach Geschmack), 350 ml Wasser

Mehl, Hefe und Salz mischen und mit 350 ml Wasser verrühren und dann ordentlich verkneten. Je länger man durchhält, desto lockerer werden die Brötchen. Anschließend den Teig 20 Minuten gehen lassen. Nach der Teigruhe den Teig nochmals kräftig durchkneten, eine Rolle formen und davon ca. 16 – 20 etwa gleich große Teigstücke abschneiden. Aus den Stücken runde Brötchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden. Wer mag, kann die Brötchen mit Wasser bestreichen und die Oberfläche mit Sesam, Kümmel oder anderen Samen bestreuen. Die Brötchen müssen nun noch mal 20 Minuten gehen. Dann werden sie bei 200 Grad etwa 15 – 20 Minuten gebacken. Ich stelle auch immer eine Schüssel mit Wasser in den Ofen, damit die Brötchen nicht zu sehr austrocknen.


05. April: Die Sonne lockt nicht nur Blüten, sondern auch viele Insekten hervor: Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist unser häufigster Marienkäfer. Er hat sieben schwarze Punkte auf den Flügeldecken, drei auf jeder Seite und einen auf der Flügeldeckennaht. Die Ecken des Halsschilds sind hell. Der Käfer und seine Larven sind eifrige Blattlausvertilger.

Der Woll- oder Hummelschweber gehört zu den Fliegen, zu erkennen an dem einzelnen Flügelpaar. Mit seinem rüsselartigen Mundwerkzeug saugt er im Schwebflug den Nektar aus Blüten.


04. April: Wer sich mit Vogelstimmen auskennt kann nun anhand des Reviergesangs feststellen, welche Arten im eigenen Garten mit dem Brutgeschäft beginnen. Bei mir ist u.a. das perlende Flöten des Rotkehlchens und auch der schmetternde Gesang des Zaunkönigs zu hören. Beide Arten sind auch gut an der Silhouette, also an Körperproportionen, Gefiederstellung und Haltung zu erkennen.


03. April: Gestern war ich beim Grau, heute wende ich mich wieder den “richtigen” Farben zu. Am liebsten mag ich das Grün: Grün ist die Farbe der Natur, des wiederkehrenden Lebens, der Hoffnung und der Harmonie. Die “Grünkraft” lässt sich nun nicht mehr aufhalten…


02. April: „Mmmh, grauer Himmel heute!“ – Das dachte ich morgens beim Blick aus dem Fenster: Eine dicke Wolkenschicht verdeckte das Blau. – „Mmmh, grauer Himmel heute“, das denkt auch Grausteingrau in der Geschichte, die ich im Rahmen meiner „Steinreich“- Veranstaltung erzähle.

Grausteingrau ist ein kleiner schweigsamer Stein, der ein großes Abenteuer erlebt. Steine können sich nämlich verwandeln und sind gar nicht so langweilig, wie man vielleicht denken mag. Auch sind sie von Natur aus keineswegs immer grau. Wer möchte kann mit ein bisschen bunter Farbe Steine verzieren und als Deko-Element im Garten oder auf der Fensterbank platzieren.


01. April: Der Name April leitet sich vom lateinischen „aperire“ = öffnen ab. Knospen und Blüten öffnen sich, die Natur erwacht. Früher wurde der April auch Ostermonat genannt, abgeleitet von Ostara, der germanischen Göttin des aufsteigenden Sonnenlichts oder auch Göttin der Morgenröte. Manchmal nannte man den Monat auch Launing, da sich das Wetter ständig wandelt. Bekannt ist der Spruch: „April, April, der weiß nicht, was er will, mal schaut der Himmel finster drein, dann lacht der liebe Sonnenschein. April, April, der weiß nicht. was er will.“

Kein Aprilscherz: Die erste Keimwurzel der vorgestern gesäten Tomaten ist zu sehen! Der Same war wohl nicht vollständig mit Erde bedeckt.

Voraussetzungen für den Beginn der Keimung sind Wasser, Wärme, Sauerstoff (und manchmal auch Licht). Der Same nimmt das Wasser auf; danach beginnt der Embryo seine Reserven aufzuzehren. Die Wurzel durchbricht die Samenschale und wächst nach unten. In ein paar Tagen sind dann die Keimblätter zu sehen.


31. März: Bald ist Ostern! Für alle, die es nicht abwarten können, gibt es im download-Bereich eine Rallye mit Fragen rund um Ostern und unsere Osterbräuche. Dem Einen oder der Anderen dürfte sie bekannt vorkommen, da ich sie ursprünglich für das NABU Besucherzentrum Moorhus entwickelt habe. Viel Spaß beim Rätseln!


30. März: Heute morgen noch Schneegestöber, nun regnet es. Da es draußen etwas ungemütlich ist, komme ich jetzt dazu, meine Lieblingstomaten auszusäen. Wenn alles gut läuft, dann kommen die Pflanzen Mitte Mai nach draußen.


29. März: Heute beginnt die Sommerzeit, und draußen schneit es. Wenn man sich die Wolken wegdenken würde, dann wäre der Himmel blau 🙂

Die Farbe Blau wird mit vielen positiven Eigenschaften assoziiert, wie z. B. Frieden, Freundschaft, Heiterkeit und Gelassenheit. Als Farbe des Himmels steht Blau auch für Ewigkeit und Wahrheit. Blau wirkt kühlend, beruhigend und entspannend, strahlt Vertrauen, Sicherheit und Ruhe aus.


28. März: Ich habe heute im Garten gewerkelt und Giersch gejätet, Indianernesseln, Johannis- und Stachelbeeren gepflanzt und mich an den Narzissen erfreut.

Narzissen und Prärielilie (rechts unten) – beide Zwiebelgewächse werden von Wühlmäusen verschmäht!
 Frühlingsglaube (Ludwig Uhland, 1787 – 1862)

Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und wehen Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.

O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.

Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.

27. März:

Mögen deine Taschen schwer sein, dein Herz aber sei leicht, und möge das Glück dich verfolgen an jedem Morgen und in der Nacht.

(irischer Segenswunsch)


26. März: Auf dem Weg zum Wartturm bin ich heute an einem Waldtümpel vorbeigekommen. Außerdem habe ich den ersten Waldmeister entdeckt, dem Vogelgesang gelauscht und mein Immunsystem auf Trab gehalten 🙂

Prof. Yoshifumi Miyazaki und Professor Dr. Quing Li haben mit ihren Forschungsgruppen in vielen Studien nachgewiesen, dass mehrstündige Waldausflüge (Waldbaden) Stresshormone reduzieren, sowie Herz, Kreislauf und Immunsystem nachhaltig stärken.


25. März: Ein echter “Schatz” – das Kochbuch von Elizabeth Schuler aus dem Jahr 1948 (26. Auflage)!

Im Vorwort heißt es u.a.: “Jede Kunst, auch die des Kochens, will nicht nur gelernt sein, sie erfordert eigene schöpferische Phantasie und Einfühlungsvermögen. Der Weg vom Kochrezept zur fertigen, geschmackvollen Speise geht über mancherlei Engpässe und Gefahrenzonen. Erst recht in einer Zeit, in der der einstige Überfluß der Welt peinlich rationiert ist.”

Haferflocken für Makronen sind meines Wissens zur Zeit nicht rationiert, trotzdem habe ich sie erst im zweiten Anlauf bekommen.

Zum Ende ihres Vorworts schreibt Frau Schuler: “Man hat in frühen Menschheitstagen Feuer und Herd als heilig betrachtet. Bei allem Fortschritt des Geistes sollen wir auch heute noch Ehrfurcht vor jeder fertigen Spiese haben!”

In diesem Sinne: Guten Appetit!


24. März: Die Wildkräuter wachsen munter und stören sich nicht an irgendwelchen Krisen. Die Große Brennnessel ist ein seit Urzeiten bekanntes Heilkraut. Man kann einen Tee aus den jungen Trieben herstellen mit harntreibender und entzündungshemmender Wirkung. Auch der Weißen Taubnessel werden viele gute Eigenschaften nachgesagt. Man verwendet sie u.a. bei Herpes und allerlei Entzündungen.


23. März: Der Frühling lässt sich nicht aufhalten: Die wärmenden Sonnenstrahlen wecken das Innenleben der Knospen. Manche Arten sind noch etwas zögerlich, wie Buche und Walnuss. Bei anderen, der Gewöhnlichen Traubenkirsche, kann man schon Blütenansätze erkennen. Einige Gehölze schützen ihre ersten Blätter vor kühlen Temperaturen mit einem Überzug aus flaumigen Haaren. Jeden Tag kann man eine Weiterentwicklung, einen Energieschub in der Natur beobachten.


22. März: Selten sind mir beim Spazierengehen im “Hauswald” so viele Leute begegnet. Das ist momentan und vor allem bei dem Wetter wohl das Beste, was man tun kann. Mir sind auch wieder ein paar Pflanzen aufgefallen 🙂


21. März: Bärlauch gibt es jetzt in Hülle und Fülle. Ich habe eigenen im Garten, man kann ihn aber auch frisch aus der Natur ernten. Geringen Mengen für den Eigenbedarf sind erlaubt, aber bitte nicht im Naturschutzgebiet pflücken.

Hier kommt ein tolles Rezept für eine Bärlauchquiche:

Zutaten für den Teig: 250 g Mehl, 1 – 2 EL Wasser, 1 Ei, 125 g Butter

Zutaten für die Füllung: 4 Eier, 250 g Sahne, 100 g geriebener Gouda, 50 g Bärlauch, Salz, Pfeffer

Mit den Zutaten einen Teig anrühren. In einer Kuchenform auslegen. Für die Füllung den Bärlauch waschen und kleinschneiden. Mit Sahne, Eiern und dem Käse vermischen und in die Kuchenform geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei 170ºC im Backofen goldgelb backen. Guten Appetit!


20. März: Die Corona-Pandemie erschüttert uns in unseren Grundfesten. Panik hilft uns aber nicht weiter, im Gegenteil: Sorgen und Ängste mehren sich. Der heutige Frühlingsanfang ist eine gute Gelegenheit, um negative Gedanken zu stoppen und Energie zu tanken, auch wenn dies nur kurzzeitig gelingt.

Frühlings Ankunft (Hoffmann von Fallersleben, ca. 1827)
Grüner Schimmer spielet wieder
drüben über Wies` und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
auf die stumme trübe Welt.

Ja, nach langen Winterleiden
kehrt der Frühling uns zurück,
will die Welt in Freude kleiden,
will uns bringen neues Glück.

Seht, ein Schmetterling als Bote
zieht einher in Frühlingstracht,
meldet uns, dass alles Tote
nun zum Leben auferwacht.

Nur die Veilchen schüchtern wagen
aufzuschau`n zum Sonnenschein;
ist es doch, als ob sie fragen:
„Sollt` es denn schon Frühling sein?“

Seht, wie sich die Lerchen schwingen
in das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
über uns herab ins Feld!

Alles Leid entflieht auf Erden
vor des Frühlings Freud` und Lust –
nun, so soll's auch Frühling werden,
Frühling auch in unsrer Brust!

19. März: In meiner Kreativ-Werkstatt sind heute Dosen-Klang-Klongs und Windspiele aus Toilettenpapier-Rollen (kein Hamsterkauf!) und Krepp-Papier entstanden.


18. März: Heute habe ich mir ein “Bad” im Wald gegönnt. Leider kann ich nur Bilder und keine anderen Sinneseindrücke übermitteln.


17. März: Den zweiten Tag meines “Zwangsurlaubs” habe ich im Garten verbracht. Gleich morgens habe ich den ersten Zilpzalp in diesem Jahr gehört. Und es gab noch mehr zu sehen und zu schnuppern 🙂


16. März: Kitas und Schulen bleiben geschlossen. Für mich bedeutet das viel Zeit, u.a. für einen Ausflug ins Oppenweher Moor.